"Großartiger als hier war der großartige Sängerdarsteller Matthias Klink in Stuttgart noch nie"....Susanne Benda,Stuttgarter Nachrichten vom 8.5.17

Mit Tonfilmschlagern der 30ger Jahre tritt er zusammen mit Natalie Karl und dem WDR Rundfunkorchester unter der Leitung von Ernst Theis am 31.12 in der Essener Philharmonie, am 1.1.18 im Sendesaal des WDR und am 3.1. im Parktheater in Iserlohn auf.

Am 27.1. folgt die Wiederaufnahme der großartigen Marthaler/Lulu-Produktion der Hamburger Staatsoper unter Kent Nagano.
"....wie Marthaler den quirligen Stuttgarter Tenor Matthias Klink als Lulus Liebhaber Alwa Campino-haft kess wie einen frühen Fun-Punk über die Bretter fliegen lässt, um ihn anschließend wieder manisch-bedrohlich durch die Demo marschieren zu lassen, das bereitet einfach Spaß. Umso mehr, da Klink seine Partie stimmlich überzeugend, klar und kräftig meistert."....Werner Theurich, Spiegel-Online, 13.2.17
"....Matthias Klink als punkig tenorstarker, ungemein legato- schön singenden Alwa...." Manuel Brug, brugsklassiker.welt.de, 25.2.17

Weitere Vorstellungen in Hamburg am 30.1./3.2 und 8.2.2018

Im April folgt dann sein Rollendebüt an der Düsseldorfer Rheinoper als "Mime" in Richard Wagners "Siegfried".

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Der aus Stuttgart stammende Tenor Matthias Klink absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Prof.L.Bosabalian und Carl Davis. Im Anschluß Stipendium für die Indiana University School of Music Bloomington/USA,sowie die Verleihung des Franz-Völker-Preises für Nachwuchstenöre.

Sein erstes Engagement erhielt er mit Beginn der Spielzeit 95/96 am Opernstudio der Oper Köln, deren Ensemblemitglied er bereits nach einem Jahr wurde. Dort sang er Partien des lyrischen Tenorfachs wie Tamino (Zauberflöte), Ferrando (Cosi fan Tutte), Fenton (Falstaff), etc.

Seit 98 ist er als freischaffender Künstler tätig und gastiert seither an den großen Opernhäuser Europas, Staatsoper Hamburg, Semperoper Dresden, Oper Frankfurt, Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Opera Monte-Carlo, Volksoper Wien, Vlaamse Opera Antwerpen,Théatre des Champs-Élysées Paris, Teatro Real Madrid, etc.

Einen besonderen Erfolg hatte Matthias Klink in der Saison 97/98 als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in der Inszenierung von Hans Neuenfels unter Lothar Zagrosek am Staatstheater Stuttgart. Diesem Haus ist der Künstler seither verbunden.

In Italien debutierte er bereits 95 als Belmonte am Teatro Comunale Treviso, es folgten Engagements in Parma, Bologna, 03 an der Mailänder Scala als Jaquino (Fidelio) unter Ricardo Muti. In der Spielzeit 06/07 war Matthias Klink an der Scala als Narraboth (Salome) zu erleben.

Im Mai 2006 gab er sein Amerikadebut beim Cincinnati Mayfestival als Belmonte in einer Konzertanten Aufführung unter James Conlon.

Von 99-2001 war er zu Gast bei den Salzburger Festspielen als Tamino, Arbace (Idomeneo), Alfred (Fledermaus) und in Luciano Berios Uraufführung "Cronaca del Luogo" unter S. Cambreling. Im Sommer 2006 war er dort in der frühen Mozertoper "La finta semplice" zu hören.

Weitere Einladungen erfolgten zu den Schwetzinger Festspielen 2002, Festspiele Baden-Baden 2000/03, Artsfestival Hong-Kong 03/04, Festspiele Aix-en-Provence 03/04. Bei der Ruhrtriennale 2003 sang er den Tamino in einer Inszenierung von "La Fura dels Baus" unter dem Dirigat von Marc Minkowski (Fernsehaufzeichnung für Arte).

In der laufenden Saison 07/08 gibt Matthias Klink mehrere Rollendebuts. Im Februar sang er zum ersten Mal den Matteo in Arabella an der Hamburger Staatsoper unter Simone Young. Im April 08 folgte sein Debut als Idomeneo in einer Neuproduktion der Staatsoper Stuttgart unter Manfred Honeck und im Juni 08 als Saisonabschluss der Erik im Fliegenden Holländer an der Deutschen Oper Berlin.

In der kommenden Spielzeit wird Matthias Klink zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper als Tamino und Matteo zu hören sein.

Ebenfalls als Tamino gibt er im September 2009 sein Debut an der Metropolitan Opera in New York.

Zahlreiche Konzertauftritte und Liederabende runden sein künstlerisches Schaffen ab.